Beschaffung für internationale Öl- und Gasprojekte
Deutsche Engineering-, Service- und Anlagenbauunternehmen beschaffen ESP-Kabel häufig für internationale Betreiberprojekte. Eine allgemeine Produktbezeichnung reicht nicht aus: Bohrtiefe, Temperaturprofil, Fördermedium, Casing, Pumpenspannung, Leistung und Einbauverfahren bilden die technische Grundlage.
Auswahl des ESP-Kabels
| Bohrlochbedingung | Zu prüfende Kabelangabe |
|---|---|
| Hohe Downhole-Temperatur | Isolations- und Mantelsystem nach Auslegungsdaten |
| Öl, Gas und chemische Bestandteile | Werkstoffverträglichkeit mit dem angegebenen Medium |
| Begrenzter Ringraum | Flache oder runde Geometrie, Gesamtabmessung und Armierung |
| Mechanische Last beim Einbau | Armierung, Schutzkonzept, durchgehende Länge und Trommel |
| Betreiber-QA | Chargenrückverfolgung, Prüfprotokolle, Inspektion und Verpackung |
API-, IEEE- und Kundenspezifikationen
Werden API- oder IEEE-Dokumente genannt, sind Ausgabe, anwendbare Abschnitte und zusätzliche Betreibervorgaben zu bestätigen. Historische Verweise wie API 11S sind nicht als pauschale Zertifizierung jeder heutigen ESP-Konstruktion zu verwenden. Nachweise müssen Werkstoffe, Abmessung und Fertigungslos des angebotenen Kabels abdecken.
Daten für die technische Anfrage
Erforderlich sind Tiefe, Temperatur, Medium, Casing-Innendurchmesser, Pumpendaten, Leiterquerschnitt, flache oder runde Form, Armierung, Länge, Trommel, Inspektionspunkte, Lieferort und Dokumentenliste.
Passendes Produkt
Konstruktionen und Beschaffungsdaten finden Sie bei den flachen und runden ESP-Kabeln.
